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Bienenwiese

 

In diesem Beitrag werden die Antworten auf Fragen von Studenten der Lüneburger Leuphana Universität an den Verfasser zur Situation der Bienen wiedergegeben. Und es wird gefragt was wir tun können um die Situation zu verbessern.

Im Anschluss daran ein Kommentar von Hans-Joachim Flügel, als Biologe ist er Wildbienenexperte und außerdem ein äußerst erfahrener Imker.

Frage 1:

Wie kann Biodiversität in Lüneburg verbessert werden? Das lässt sich erst mal relativ leicht beantworten, nämlich indem man sowohl im öffentlichem, als auch im privaten Bereich durch praktisches Tun dafür sorgt, dass sich eine standortangepasste vielfältige Vegetation entwickeln kann. Bäume, Sträucher, Stauden und einjährige Blumen müssen so ausgewählt werden, dass sie Nahrung, Nistmöglichkeiten und Unterschlupf für Insekten, Vögel, Amphibien und Kleinsäuger bieten. Eine Rasenfläche muss nicht alle 10 Tage gemäht werden, man braucht im Frühjahr keine ökologisch unbedeutenden Stiefmütterchen oder – später im Sommer – keine gefüllt blühende Dahlien pflanzen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten unter den Blütenstauden bzw. den ein- und zweijährigen Blumen solche auszuwählen, die nicht nur schön aussehen, sondern auch Nektar und Pollen spenden: Die blühen aber bei weitem nicht so lange, weil sie ja nach der Bestäubung die Blütenblätter verlieren und ihre Samen ausbilden. Wenn  man weiß, dass die vertrockneten Stängel mancher Stauden Nistquartier für Wildbienen sind, wird man sich auch bald daran gewöhnt haben, dass sie den Winter über stehen bleiben. Der insektenfreundliche Garten wird ein gewisses Maß an Mehrarbeit und auch an Geld kosten, solange bis solch ein Biotop eingewachsen ist. Dann allerdings verringert sich die Arbeit gegenüber einem konventionell angelegten Garten und man wird auch dadurch belohnt, dass wieder Schmetterlinge in den Garten kommen und man im Winter Vögel beim Abfressen der fruchttragenden Sträucher beobachten kann. Im kommunalen Bereich sind solche Maßnahmen genauso denkbar und machbar und in Ansätzen (Blühstreifen Konrad-Adenauer-Str., Kurpark) in Lüneburg auch schon realisiert. Als dritten Bereich will ich noch die riesigen Freiflächen in den Industriegebieten nennen. Im Moment findet man dort nur Rasen. Eine ökologische Aufwertung durch Obstbaumpflanzungen, Strauchgürtel und Blühstreifen wäre aber unproblematisch und ohne hohen Kostenaufwand zu realisieren, man muss nur die Firmenchefs überzeugen und dafür motivieren.

H.-J. Flügel:

Nistmöglichkeiten noch etwas ausführlicher erörtern, da oftmals gerade die Nistmöglichkeiten das dünnste Glied in der Kette ist. Zu Staudenstängeln: diese sterben im Herbst ab, werden, sofern sie stehen bleiben und angebrochen sind, vom Frühjahr bis zum Sommer von verschiedenen Bienenarten mit Brut belegt, müssen dann weiter stehen bleiben im zweiten Winter und auch noch bis ins Folgejahr, bis die jungen Bienen endlich schlüpfen. Das lässt sich im Garten kaum realisieren. Deshalb Staudenstängel abschneiden, bündeln und senkrecht (!) an eine ostexponierte und windgeschützte Hauswand hängen. Ersatz für Käferbohrgänge in Totholz: Nisthölzer mit Bohrungen von 3-8 mm oder Strohmatten aus dem Baumarkt, in ca. 25 cm lange Abschnitte geschnitten und wieder aufgerollt. Wichtig: in der Natur entstehen diese Nistmöglichkeiten jedes Jahr neu. Deshalb wenigstens nach 3, 4 Jahren auswechseln. Die alten Nisthilfen im Frühjahr an eine schattige, trockene Stelle legen, so dass die letzten Bienen daraus schlüpfen, diese aber nicht neu belegen können mit Brut.

Frage 2:

Wie gut ist die Situation der Bienen in Lüneburg/Landkreis verglichen mit anderen Städten/Landkreisen? Die größte Bedrohung, nicht nur für die Bienen, sondern für die Insekten überhaupt, ist die Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz von Pestiziden. Die Situation hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Von daher haben es die Bienen in der Stadt Lüneburg besser als im Landkreis, denn es sind die Gärten der Vorstädte und auch die Kleingartenkolonien, in denen die Bienen von Frühjahr bis Herbst ihre Nahrung mit einem vielfältigen Pollen- und Nektarangebot finden und  deutlich weniger von Insektiziden bedroht. (Auch in den Gärten wird immer noch reichlich gespritzt, aber das ist eher punktuell.) Wir haben ja relativ viele öffentliche Grünflächen und auch hinter den Fassaden der Altstadthäuser sind die schönsten Gärten so verborgen, dass man sie von der Straße aus überhaupt nicht wahrnehmen kann. Sieht man sich aber Städte an, die in etwas höheren Regionen liegen, sind diese, was die Bienen und Wildbienen angeht, deutlich im Vorteil. Weil die natürliche Vegetation im Umland viel artenreicher ist und wesentlich mehr Blühpflanzen aufweist (Honigbienen fliegen Trachtquellen bis in vier Kilometer Entfernung an). Ich kann da nur Kassel und Erfurt aus eigener Anschauung nennen. Und für die Landkreise gilt das gleiche. Die Landwirtschaft ist in den hügligen, reich bewaldeten Gegenden viel kleinteiliger und längst nicht so flächendeckend intensiv. Speziell bei den Bienen ist es so, dass sie nach der Winterlindenblüte in den Dörfern nur ein sehr geringes Nahrungsangebot vorfinden. Ein wenig verbessert hat sich die Situation auf dem Lande durch vermehrten Zwischenfruchtanbau von Gelbsenf und Ölrettich, was den Bienen noch mal ganz spät im Jahr ein wenig weiterhilft. Für die meisten Wildbienen kommt diese Tracht zu spät, lediglich     die neuen Hummelköniginnen profitieren noch davon. Wir bekommen amerikanische Verhältnisse auf dem flachen Land. Die Felder werden immer größer, Hecken werden gerodet, Wegraine weggepflügt und damit die letzten Refugien der Blühpflanzen vernichtet. Die Insektizide sind eine direkte tödliche Bedrohung, und beim Ausbringen der Herbizide werden durch die Abdrift dieser Unkrautvernichtungsmittel auf die Grünstreifen am Rande der Felder die Futterpflanzen für wichtige Insekten gänzlich ausgerottet.

H.-J. Flügel:

Wichtig in Städten beim Nahrungsangebot sind weniger die Gärten als die Brachflächen und die Straßen- und Parkbäume. Aber selbstverständlich kann in Gärten ebenfalls viel für Wildbienen getan werden, insbesondere, wenn die Blütenpflanzen angebaut werden, auf die verschiedene (die sogenannten oligolektischen) Wildbienen besonders angewiesen sind. Dazu gehören alle Glockenblumen, Achillea-Arten, Lathyrus latifolius, viele Lamiaceae, Lungenkraut, zahlreiche andere, darunter auch etliche Wildpflanzen wie Hauhechel, Reseda lutea und R. luteola, Natternkopf, Knautia-Arten, Rubus-Arten werden von vielen beflogen, Leonurus cardiaca, Stachys officinalis (=Betonica), S. byzantina, S. germanica, etc. Zur Verschlechterung der Lage von Wildbienen trägt auch die Stickstoff-Überdüngung durch die Luft aus Autoabgasen und anderen Verbrennungsgasen aus Hausbrand und Industrieanlagen bei. Dadurch gehen magere Standorte in der Landschaft verloren und damit auch die darauf spezialisierten Pflanzen- und Tierarten.  

Frage 3:

Wie können Bienen bis ins Jahr 2030 bessere Bedingungen vorfinden? Zum einen: Die industrielle Landwirtschaft verursacht den meisten Schaden an den Bienen. Dabei ist der einzelne Landwirt nur das letzte Glied einer weitreichenden Beziehungskette, aus der er nicht leicht ausbrechen kann. Die reicht bis in die Chemiekonzerne und wird von dort gesteuert. Hier werden riesige Summen Geldes mit Düngern und Spritzmitteln verdient und so viel Macht ausgeübt, dass sich selbst Regierungen ihrem Diktat beugen. Dass Landbau auch ohne Chemie möglich ist, zeigen die Biobetriebe, darunter auch große Höfe, auf denen viele Menschen beschäftigt sind und die mit den Erträgen der industriellen Landwirtschaft mithalten können, aber in viel besserer Nahrungsmittelqualität. Solange das vorherrschende Lebensziel darin besteht, möglichst schnell  möglichst viel Geld anzuhäufen, egal auf welche Art und Weise, um sich damit sein eigenes Privatparadies zu kaufen, wird sich am Diktat der industriellen Landwirtschaft nichts ändern lassen. Erst ein Wertewandel beim Einzelnen, nur als Beispiel, die Bereitschaft für gesunde Lebensmittel mehr auszugeben, beim regionalen Biobauern vielleicht nicht nur einzukaufen, sondern auch mal bei der Arbeit mitzuhelfen, sich mit dem Hof zu verbinden, wäre eine Möglichkeit zu Ansätzen eines Wandels. Zum anderen müssen die Bedingungen für Honigbienen jetzt entschieden verändert werden: Die Situation der Honigbiene im Speziellen, und sie ist nun mal der Hauptbestäuber unserer Kulturpflanzen, ist sehr ernst und schwierig. Sie wurde in den letzten einhundert Jahren züchterisch sehr stark beeinflusst, ist viel effektiver im Honigsammeln, längst nicht mehr so aggressiv. Aber damit auch nicht mehr so vital wie früher und kommt mit den heutigen Bedrohungen nicht mehr so gut zurecht. Verluste von einem Drittel der Völker im Winter sind für den heutigen Imker die Regel. Daher gibt es eine Gruppe von Bienenhaltern, die versucht ihre Bienen wieder „wesensgemäß“ zu halten. Die Bienen bekommen keine fertigen Waben, sondern bauen sie selber, die Königin wird nicht künstlich befruchtet, sondern macht ihren Hochzeitsflug, die Bienen dürfen schwärmen. Man entnimmt nicht so viel (mancher Imker gar keinen) Honig, die Bekämpfung der Varroa-Milbe geschieht mit natürlichen Mitteln. Ergänzend dazu wird das Trachtangebot durch Anlage von Wildkräuterpflanzungen verbessert. Es gibt auch Versuche die Zeidlerei wieder zu praktizieren, die Waldimkerei. Die Bienen leben in  großer Bäume, nur bei der maßvollen Honigernte vom Menschen gestört.

H.-J. Flügel:

Die sogenannte „wesensgemäße“ Bienenhaltung wird noch enorme Probleme bereiten: wenn die frei abfliegenden Bienenschwärme erst mal wieder Jalousiekästen der Nachbarn belegen, wird die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Imkern und der Bienenhaltung im besiedelten Raum schnell wieder sinken. Und ob ein Waldbesitzer einverstanden ist, einen ausreichend dicken Baumstamm durch einen Neu-Zeidler perforieren zu lassen, um darin Bienen anzusiedeln, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, dass die Magazinimkerei mit festen Wabenrähmchen für die Honigbienen unter den heutigen Umständen die positivste Form der Haltung ist, da die Eingriffe hier die minimalsten Störungen verursachen und eine Lenkung der Bienenvölker zu ihren und den Gunsten des Imkers am besten möglich ist. Ungünstig ist, dass den Bienen in den letzten 150 Jahren die reichliche Propolisproduktion abgezüchtet wurde, weil dies zum Verkleben der Wabenrähmchen und damit zu einer Erschwernis bei der Bearbeitung sowie zu langanhaltenden „Verschmutzungen“ der Hände führt. Propolis ist DAS Allheilmittel der Bienen und diese Züchtungsrichtung sollte unbedingt umgekehrt werden. 

Frage 4:

Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Bürgerbeteiligung zum Bienenschutz gelingt? Das Bild der Biene, das der Mensch in sich hat, ist ja ausgesprochen positiv: Sie ist äußerst fleißig, sie ist eines der wenigen Lebewesen auf dieser Erde, das nichts zerstört, wenn es sich ernährt und wenn sie ihren Bienenstock verteidigt und sticht, dann nicht um ihrer selbst willen, sie stirbt ja dabei, sondern weil sie  sich für ihr Bienenvolk opfert. Außerdem weiß inzwischen jeder, dass ohne ihre Bestäubungsleistung die menschliche Ernährung sehr schwierig werden würde. Eigentlich jeder Mensch ist, zumindest emotional betroffen, wenn es um Bienenschutz geht. Das ist der erste Faktor.     Ein zweiter Faktor ist darin zu sehen, dass Bienenschutz, wie oben angedeutet, bunte Blumen, blühende Sträucher und blühende Bäume, bedeutet. Dagegen haben wenigstens 95% der Bevölkerung nichts. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch die Bereitschaft den Garten bienenfreundlicher zu gestalten zunimmt.

H.-J. Flügel:

Siehe Frage 3: Sinkende Akzeptanz durch die Alternaiven Jungimker ist vorauszusehen.

Frage 5:

Welche Erfahrungen haben Sie mit Öffentlichkeitsarbeit gemacht? Mit Volkshochkursen im  Bereich naturgemäßes Gärtnern habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Leute sind motiviert und wissbegierig, wollen ihren Teilnehmerbeitrag gut angelegt sehen. Es ist bei 10 – 12 Teilnehmern noch immer eine persönliche Atmosphäre und als Dozent kann ich auf jeden eingehen. Für mich auch wichtig um zu sehen, wo ich einen Sachverhalt vielleicht nicht gut genug erklärt habe. Um die Organisation brauche ich mich nicht zu kümmern. Ich veröffentliche auch in Printmedien, habe da nur in Ausnahmefällen Rückkopplung, aber erreiche sehr viele Leute. Lange Jahre beim Berliner Tagesspiegel, jetzt in einer niedersächsischen Landwirtschaftszeitschrift, in der Beilage für die Landfrauen. Wenn ich danach diese Texte ins Internet stelle, meist mit zeitlicher Verzögerung wegen des copyright, kann ich mehr darüber erfahren, wie diese aufgenommen werden. Welche Artikel wurden gelesen, wie lange haben die Besucher auf der Seite verweilt, alles möglich durch Google analytics. Manchmal kommen auch Rückkopplungen per Email oder Telefon. Als die Pläne zur Anlage eines dauerhaften Blühstreifens konkreter wurden, meine Frau und ich Mitstreiter für unser Vorhaben und Geldmittel einwerben wollten, haben wir mit erstaunlichem Erfolg ganz lokal in unserer und einer Nachbargemeinde Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Firmen und Geschäfte um Sach- oder Geldspenden gebeten, die beiden Grundschulen angesprochen. Eine Pflanzaktion organisiert. So hatten wir dann auf fünf Tage verteilt an die 90 Zweit- und Drittklässler, nebst Betreuern und einigen Eltern auf dem Feld. Unter http://www.bienenwiese-harmstorferweg.de und weiter „Bienenwiesen-Tagebuch“ ist das ausführlich beschrieben. Organisatorisch sehr aufwändig, war es ein voller Erfolg und auch im Juni hatten wir wieder zwei Grundschulklassen die Blumen aussäen, einem Imker zuhören und Naturwabenhonig kosten konnten. Meine Frau hatte eine dritte Lernstation vorbereitet, an der die Kinder erfahren konnten wie Bienen Farben sehen und sich bei ihren Sammelflügel orientieren.

H.-J. Flügel:

Fleissig, fleissig.

Frage 6:

Wie kann langfristige Beteiligung bewirkt werden? Zuerst muss eine Betroffenheit da sein, die die Motivation zum Handeln gibt. Die sehe ich zurzeit vor allem bei den Imkerinnen und Imkern gegeben. Da es in letzter Zeit viele Jungimker gibt, sind das eine Menge Leute, die nur noch den Schritt über ihr Eigeninteresse hinaus tun müssen. Auch oben erwähnte Bindung an einen Biohof ist so eine Möglichkeit, wie  z.B. Städter in längerfristige Maßnahmen zur Landschaftspflege eingebunden werden können. Ein gewisser gesunder Egoismus oder wenigstens ein Eigeninteresse, sind glaube, ich wichtig. Bei unserem konkreten Projekt Bienenwiese Harmstorfer Weg haben wir bisher keine Helfer, die wirklich kontinuierlich beteiligt sind. Ich will in der kommenden Vegetationsperiode den Anbau von Heilkräutern ausweiten, die sind für beide, Mensch und Biene wichtig. Vielleicht hilft das.

H.-J. Flügel:

Kein weiterer Kommentar.

Frage 7:

Wie hoch ist die Motivation der Bürgerinnen und Bürger, etwas zu tun? Quantifizieren kann ich das nur anhand der Schülerzahlen der Internatsschule in der ich lange Zeit gearbeitet habe. Es gab ein breites Angebot an Arbeitsgruppen aus dem die Schüler wählen konnten. Etwa 10 % haben sich den Naturschutzbereich, die Gartenarbeit mit Anlage und Pflege der Streuobstwiese oder die Pferde-, Schaf- und die Hühnerversorgung ausgesucht. Und sie waren   motiviert und verantwortlich bei der Sache. Ob das Verhältnis gesamtgesellschaftlich ähnlich ist, bleibt zu vermuten. Tatsache ist, dass man mit Leuten, die die Gartenarbeit gewöhnt sind, viel besser in Naturschutzzusammenhängen arbeiten kann. Da ich auch beruflich vor allem mit solchen Leuten zu tun habe, bin ich sehr erfreut zu sehen, dass es da große Motivation zu praktischem Tun gibt. Ob dass das alte Bauernehepaar ist, das große Gemüsebeete und Blumenrabatten pflegt, in denen es von Bienen nur so wimmelt, eine Ruheständlerin, die nicht nur eigene Parzelle in der Kolonie, sondern auch noch die leerstehenden rechts  und links daneben bewirtschaftet. Viele junge Leute kümmern sich liebevoll um ihre Gärten, sind bereit Tipps zur insektenfreundlichen Umgestaltung anzunehmen. Es gibt auch einige wenige Leute mit hohem Einkommen, großen Anwesen und wenig bis gar keiner Zeit, aber starker Motivation. Die lassen sich ihr Vogel- und Insektenparadies von einem Fachbetrieb anlegen. Die Ehrenamtlichen in den Naturschutzverbänden leisten auch ein gewaltiges Arbeitspensum, oft geht es um endlosen Papierkram und Stellungnahmen, z.B. bei der Ausweisung von neuen Baugebieten. Wenn eine besonders seltene Pflanzen- oder Tierart auf dem Areal angesiedelt ist, die geschützt werden muss, konnten so schon öfter Flächen für den Naturschutz erhalten bleiben und das neue Einkaufszentrum wurde nicht gebaut. Dass die Motivation aber spürbar zugenommen, größere Kreise von Bürgern erfasst hat, kann ich nicht sehen.

H.-J. Flügel:

Kein weiterer Kommentar.

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