See other templatesSee other templates
 
Menü

Bienenwiese

 

 

Vlies 14. Kalenderwoche 576



Einen guten Schutz vor allzu heftigen Witterungseinbrüchen bieten Schlitzfolien oder Vliese. Mit ihnen lassen sich nicht nur die Saatbeete bedecken. Gerade für die ersten Sätze von Salaten und Kohlrabi, die jetzt ausgepflanzt werden können, schaffen sie ein günstiges Kleinklima und haben Folien gegenüber den Vorteil, praktisch wartungsfrei zu sein. Lediglich zum Hacken werden sie abgenommen. Locker genug über das Beet gelegt und an jeder Seite etwas eingegraben, wachsen die Folien mit den Pflanzen mit und können bei vielen Kulturen bis auf wenige Tage vor der Ernte auf den Beeten bleiben. Das Abnehmen der Bedeckung sollte aber nur an einem trüben Tag erfolgen, da sonst die Pflanzen Verbrennungen erleiden könnten.



Blattläuse 16. Kalenderwoche 376


Bei warmem Wetter tritt jetzt bald die erste Blattlausgeneration auf. Geht man gegen diese mit giftigen Spritzmitteln vor, werden auch ihre natürlichen Feinde wie Marienkäfer oder Florfliegen mit vernichtet. Mit Kaltwasserauszügen aus Brennnesselblättern oder einer konzentrierten Schmiersaufenlauge, die man mit etwas Spiritus versetzt und jeweils an drei Tagen hintereinander auf die befallenen Pflanzenteile spritzt, kann man dagegen die Läuse empfindlich stören, ohne gleichzeitig die Nützlinge abzutöten.

Siehe auch: Blattläuse 379 Brennnessel 201; 465; 674


Blattläuse an einem Schneeballzweig


Pflanzarbeiten 17. Kalenderwoche 10

Alle Pflanzarbeiten werden im Frühjahr und im Sommer grundsätzlich abends ausgeführt, es sei denn, man kann einen regnerischen Tag abwarten. Die neuen Setzlinge würden unter zu starker Sonneneinwirkung nur unnötig geschwächt und große Ausfälle sind sehr oft die Folge. Durchdringendes Einschlämmen aller Sträucher, Stauden oder Gemüsepflanzen ist Voraussetzung für deren Anwachserfolg, denn nur so wird gewährleistet, dass zwischen den Wurzeln keine Hohlräume bleiben.

Siehe auch: Pflanzarbeiten 262; 428



„Unkräuter“ 17. Kalenderwoche 88

Viele der sogenannten "Unkräuter", die auf einem bearbeiteten Boden immer wieder empor sprossen, haben für die Förderung des Lebens in der Erde, die Humusbildung und Beschattung des brachliegenden Bodens vielfältigen Nutzen und können überall dort geduldet werden, wo sie keine anderen Nutzpflanzen unterdrücken. Im Gemüsegarten wird der Boden allerdings meist regelmäßig gehackt, neben der Regulierung des Wildkrautbewuchses setzt man durch diese Maßnahme auch die Wasserverdunstung deutlich herab. Beim Hacken werden feine Haarrisse verschlossen, die sich in unbearbeitetem Boden ständig bilden und durch die viel Feuchtigkeit entweicht. Zumindest nach jedem Regen oder nach dem Gießen sollte deshalb der Boden, sobald er wieder oberflächlich abgetrocknet ist, mit einem Handgrubber durchgezogen werden. In Strauchpflanzungen und mit gewissen Einschränkungen auch in Staudenbeeten kann man die Wasserverdunstung sehr viel einfacher durch das Aufbringen von Mulchmaterial verringern.

Siehe auch: Hacken 19 Mulchmaterial 59; 60; 100; 436;

 

Witterung 18. Kalenderwoche 9


Frühes Sommerwetter sollte nicht dazu verführen Wärme liebende Gewächse wie Geranien, Fuchsien oder andere exotische Sommerblumen frühzeitig auf den Balkon zu pflanzen. Auch im Gemüsegarten ist bei dem Ausbringen von Tomaten oder Paprika noch Vorsicht angeraten, denn bis Mitte Mai können immer noch Spätfröste eintreten, die diese Pflanzen keinesfalls vertragen.

Siehe auch: Spätfröste 13; 673

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Seitenanfang