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Bienenwiese

 

 Der Obstgarten im März

 

Leimringe 9. Kalenderwoche 283

Im Herbst angebrachte Leimringe werden jetzt abgenommen und vernichtet. Da mit Sicherheit auch einige der Schädlinge unter den Rändern Unterschlupf gefunden oder ihre Eier abgelegt haben, sollte man auch die Rinde einer genauen Kontrolle unterziehen. In Astgabeln, an kleinen Zweigen oder in zusammengerollten, vertrockneten Blättern befinden sich häufig die Gelege verschiedener Parasiten, die man jetzt noch sehr einfach entfernen kann.

Siehe auch: Leimringe 333 Schädlinge -Obstbäume 622

 

Pfirsiche 10. Kalenderwoche 284

Pfirsiche sollten erst dann geschnitten werden, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind, die das empfindliche Holz dieser Obstart leicht schädigen können. Am sichersten ist deshalb der Schnitt zur Blütezeit oder direkt danach.

Siehe auch: Pfirsiche 307; 623; 647

 

 

Beerenobst 11. Kalenderwoche 52

Eine reichliche Kompostdüngung ist der beste Garant für eine gute Beerenobsternte. Nachdem ausdauernde Unkräuter wie Quecken oder Giersch sorgsam entfernt worden sind, kann man bei Buschformen eine volle Schubkarre des Humus in die Mitte des Strauches geben. Da sich die Beerensträuchern an dem alten Holz leicht bewurzeln, lassen sich durch das Anhäufeln auch Jungpflanzen gewinnen, die man im Herbst von der Mutterpflanze trennen kann.

Siehe auch: Kompost-düngung 59; 66; 287; 583; 612

 


Nützlinge 11. Kalenderwoche 279


Wellpappringe, die man mit der glatten Seite nach außen rings um die Stämme der Obstbäume legt und mit einem starken Draht befestigt, können die Zuwanderung verschiedener Schädlinge verhindern. Neben Rüsselkäfern und Blütenstechern suchen aber auch sehr nützliche Kleintiere wie Ohrwürmer tagsüber hier Unterschlupf. Wenn man die Pappe von Zeit zu Zeit auswechselt, um die Schädlinge zu vernichten, sollte man darauf achten, die Nützlinge zu schonen.

 

Haselnuss 11. Kalenderwoche 285

Haselnusssträucher fruchten nur an jungem Holz und müssen deshalb regelmäßig geschnitten werden, wenn man von ihnen ernten will und sie nicht nur als Wind- oder Sichtschutz dienen sollen. Zehn bis zwölf starke Äste bilden die Leitäste zum Aufbau des Kronengerüstes. Entfernt man an diesen die älteren Seitentriebe, können sich wieder junge Ruten bilden, die auch Früchte tragen. Reichlich Kompost und eine Mulchschicht aus Laub sind, bei dieser ursprünglich im Wald beheimateten Pflanze, eine andere Voraussetzung für eine gute Ernte.

Siehe auch: Haselnuss 431

 


Erdbeeren 12. Kalenderwoche 99

In den Erdbeerbeeten muss man bei der Bodenbearbeitung sehr vorsichtig zu Werke gehen, damit die oberflächennahen Wurzeln möglichst wenig verletzt werden. Stark verfärbte Blätter schneidet man dicht oberhalb der Basis ab. Zwischen den Reihen wird nach erfolgter Säuberung Stroh aufgebracht, das sowohl den Boden vor Austrocknung schützt, als auch verhindert, dass die Früchte bei Regenwetter schmutzig werden.

Siehe auch: Erdbeeren 3; 58; 60; 62; 100; 101; 300; 656

 

Veredelungsstelle 13. Kalenderwoche 281

Obstbäume werden stets so eingepflanzt, dass die Veredelungsstelle über dem Erdniveau bleibt. Hat man ein sehr tiefes Pflanzloch vorbereitet, muss man mit dem Absacken der Erde rechnen und es kann dabei leicht passieren, dass der Baum zu tief rutscht. Da sich die Bäume bei einem zu tiefen Stand nicht richtig entwickeln können, sollten auch schon länger eingewurzelte Obstgehölze daraufhin kontrolliert werden und gegebenenfalls noch einmal aus der Erde genommen und höher eingepflanzt werden.

Siehe auch: Veredelungsstelle 526; 641


Düngung 13. Kalenderwoche 282


Die Düngung der Obstbäume sollte bis zum Beginn der Blüte erledigt sein. Besonders auf Nährstoffe angewiesen sind die schwachwachsenden, flachwurzelnden Spindelbüsche. Halbverrotteter Kompost, oberflächlich ausgebracht ist die Grundlage der Düngung, ein organischer Volldünger sichert die langfristige Versorgung mit Stickstoff. Die Gefahr bei der Verwendung von mineralischen Volldüngern liegt in der schwierigen Dosierbarkeit, jegliche Überversorgung wird mit zu starkem Wuchs und Krankheitsanfälligkeit bestraft. Empfehlenswert ist die Zugabe von Bentonit, Steinmehl oder Meeresalgen, mit denen unentbehrliche Spurenelemente dem Boden zugefügt werden.

Siehe auch: Bentonit 16; 95; 96; 117; 287; 674 Obstbäume-Düngung 325 Spindelbusch 296; 323

 

Gallmilbe 14. Kalenderwoche 54

Zeigen sich an Johannisbeersträuchern deutlich verdickte Knospen, die jetzt noch keine Blätter ausgebildet haben, ist dies auf die Johannisbeergallmilbe zurückzuführen. Will man keine giftigen Spritzmittel einsetzen, kann nur sorgfältiges Entfernen sämtlicher befallener Knospen Abhilfe schaffen. Auch während des Sommers und im nächsten Jahr müssen die Sträucher immer wieder überprüft werden.

Siehe auch: Johannisbeergallmilbe 659


Pfirsich 11. Kalenderwoche 647


Auch ältere Pfirsichbäume belohnen den jährlichen Schnitt mit größeren Erträgen und längerer Lebensdauer. Eine Besonderheit anderen Obstarten. gegenüber sind hier die sogenannten "falschen Fruchtriebe", die ausschließlich mit den rundlichen Blütenknospen besetzt sind. Früchte, die sich an ihnen bilden, werden meist schon im Jugendstadium wieder abgeworfen. Es ist daher ratsam, solche Zweige bis zur Basis hin zu entfernen. Triebe dagegen, die büschelweise sowohl mit Blüten als auch mit den wesentlich kleineren spitzen Blattknospen besetzt sind, kürzt man nur etwas ein. An ihnen findet die hauptsächliche Fruchtbildung statt. Steil hochwachsende Wasserschosse werden ganz weggeschnitten.

Siehe auch: Pfirsiche 284; 307; 623

 


Süßkirsche 11. Kalenderwoche 649


Sollen an einer Süßkirsche größere Äste entfernt werden, so ist das jetzt sehr gut möglich. Gerade bei diesen sehr stark wachsenden Bäumen ist eine Hemmung der Triebkraft meist erwünscht, die durch den beginnenden Saftanstieg gegeben ist. Beginnen die Knospen bereits anzuschwellen, muss man nur recht vorsichtig sein, um nicht zu viele abzubrechen. Bei einjährigen, frisch gepflanzten Süßkirschen ist es ratsam, nur den Mitteltrieb zu belassen. Dieser wird auf acht bis zehn Augen eingekürzt, die beiden anderen Zweige ganz entfernt. Meist stehen sie nämlich für einen guten Kronenaufbau viel zu steil.

Siehe auch: Süßkirsche 47; 292; 299; 604


Wein 13. Kalenderwoche 652

Weinreben sollten bis Ende März geschnitten werden, sonst besteht die Gefahr zu großen Saftverlustes. Schneidet man gar nicht, wird die Ernte nur spärlich sein. Der Wein bildet die Früchte nämlich nur an einjährigem Holz und durch den Rückschnitt wird die Bildung neuer Triebe angeregt.


Erdbeeren 13. Kalenderwoche 656


Erdbeerpflanzungen sollte man jetzt gründlich säubern. Man entfernt die störenden Wildkräuter durch flaches Hacken oder Herausreißen, keinesfalls dürfen aber dabei die Wurzeln der Kulturpflanzen verletzt werden, die sich sehr dicht unter der Erdoberfläche befinden. Welke Blätter schneidet man ab und verbrennt sie möglichst, damit eventuelle Krankheitskeime wirkungsvoll vernichtet werden. Eine drei bis fünf Zentimeter starke Kompostschicht, besonders gut eignet sich Laubkompost, der noch nicht vollständig verrottet ist, sorgt für die notwendigen Nährstoffe. Gleichzeitig verhindert er auch eine zu rasche Austrocknung der Beete. Genügend Feuchtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Erdbeerernte in einem trockenen Frühjahr, es sollte deshalb ausreichend bewässert werden.

Siehe auch: Erdbeeren 3; 58; 60; 62; 99; 100; 101; 300

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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