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Bienenwiese

 

 

Rosen 45. Kalenderwoche 372

Edelrosen werden vor dem Winter nur soweit eingekürzt, dass man sich beim Anhäufeln ungehindert zwischen ihnen bewegen kann. Vollständig zurückgeschnitten wird erst im nächsten Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb. Bei starken Frösten besteht sonst die Gefahr, dass die Rosen zu weit zurückfrieren. Zum Anhäufeln nimmt man Kompost und ein wenig Erde vom Beet, keinesfalls aber Torf. Sein Gebrauch im Garten ist mit Rücksicht auf die gefährdeten Moorflächen ohnehin sehr problematisch. Bei den Rosen führt seine Eigenschaft stark wasseranziehend zu wirken dazu, dass sich um die Triebe herum ein Eiskragen legt, der mehr schadet als nützt. Stammrosen werden losgebunden, mit der Krone auf den Boden gelegt und mit 10 cm Erde bedeckt. Sie mit Plastiktüten zu umwickeln, wie man dieser leider allzu häufig sieht, ist keine gute Lösung.

Rosenbusch

Rosenbusch

Siehe auch: Edelrosen 361 Stammrosen 369

 



Pflanzschnitt 48. Kalenderwoche 517

Im Herbst gepflanzte Gehölze erhalten den notwendigen Pflanzschnitt erst im Frühjahr, denn die Schnittstellen sind bei starken Frösten besonders gefährdet. Gut eingewachsene Sträucher sind nicht so empfindlich und man kann bei ihnen mit dem Rückschnitt ab Ende November beginnen.

Siehe auch: Pflanzschnitt 339

 



Vermehrung 49. Kalenderwoche 429

Baum- und Strauchsamen keimen meist erst im Frühjahr und haben oft sehr lange Keimzeiten. Will man selbst Sträucher durch Aussaat vermehren, empfiehlt es sich die Samen vorzubehandeln. Lässt man die Samen einige Wochen in einem mit Wasser gefüllten Gefäß gären oder schlägt sie in feuchtem Sand an einem frostfreien Ort ein, regt man damit die Keimfreudigkeit an. Im Frühjahr wird dann an Ort und Stelle gesät.


Schmuckrinde 49. Kalenderwoche 519


Nachdem die Gehölze ihr Laub verloren haben, zeigt sich der besondere Zierwert von Sträuchern mit buntem Holz. Hervorzuheben sind der sibirische Hartriegel (cornus alba sibirica) mit seiner korallenroten Rinde und der gelblich-grün gefärbte Hartriegel (cornus stolonifera). Die Ölweide mit ihren silbrigen Zweigen, die weiße Rinde der Sandbirke, die mit zunehmenden Alter von dunklen Borkenteilen durchzogen wird, das kräftige Grün des Ranunkelstrauches oder die gelblichen lang herabhängenden Triebe der Trauerweide geben dem Garten auch in dem blüten- und blattarmen Winter noch etwas Farbe und Abwechslung.

 Zierwert der bunten Rinde

Zierwert der bunten Rinde

Siehe auch: Hartriegel 113; 609 Sibirischer Hartriegel 44

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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