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Bienenwiese

 

 

Umgraben 39. Kalenderwoche 174


Ein Umgraben des Gartenbodens mit dem Spaten ist nur auf schweren, lehmhaltigen Böden wirklich sinnvoll. Ohne sie glatt zuharken, lässt man die Erdschollen liegen, denn unter der Einwirkung des Winterfrostes werden sie in idealer Weise zerkleinert. Vor der Bearbeitung muss die Erde gut abgetrocknet sein. Leichte, sandige Böden werden dagegen nur mit der Grabegabel gelockert und eventuell vorhandene Wildkräuter, soweit sie nicht bereits Samen ausgebildet haben, bleiben als Bodenbedeckung liegen.

Siehe auch: Grabegabel 15 Spaten 15

 


Rote Bete 41. Kalenderwoche 183


Rote Bete müssen recht vorsichtig geerntet werden, sonst sind die Verluste während der Einlagerungszeit sehr groß. Mit der Grabegabel hebt man die Knollen etwas an, damit die Spitze beim Herausziehen aus der Erde nicht abbrechen kann. An jeder Verletzungsstelle tritt sofort der Saft aus, was zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führt. Die Blätter werden von Hand abgedreht, damit auch am Kopf der Rübe keine Schnittstellen auftreten. Rote Bete sollten vor stärkeren Frösten geerntet sein, denn sie sind empfindlicher als andere Wurzelgemüse. Dass man aus den Blättern der Roten Bete ein schmackhaftes, an Spinat erinnerndes Blattgemüse erhält, ist wenig bekannt.

Siehe auch: Rote Bete 127; 131; 137; 453; 600



Gurkensamen 42. Kalenderwoche 176

Die Gurken, die man im September zur Samengewinnung geerntet hat, sind jetzt genügend ausgereift. Nach einem Längsschnitt durch das Gewebe kratzt man das Fruchtfleisch mit den Körnern heraus, füllt es in ein Gefäß mit warmem Wasser und lässt es einige Zeit angären. So lösen sich die Samen am besten vom Fruchtfleisch. Das gleiche Verfahren wendet man auch bei Kürbissen an. Fruchtfleischreste an den Samenkörnern fangen leicht zu schimmeln an und schwächen damit die Keimkraft ganz beträchtlich.

Siehe auch: Gurken 121; 134; 139; 143; 159; 166; 229; 591; 606 Kürbis 11; 12; 134; 159; 162; 173; 259



Kohlrabi 42. Kalenderwoche 177


Kohlrabi vertragen zwar einige Kältegrade, vor den stärkeren Nachtfrösten müssen sie aber geerntet sein. Kleinere Mengen kann man mitsamt den Wurzelstrünken aus der Erde nehmen und im Keller in feuchten Sand einschlagen. Will man sie einmieten, werden Wurzeln und Laubblätter bis auf jeweils kleine Reste entfernt.

Siehe auch: Kohlrabi 30; 127; 131; 133; 136; 158



Spargel 42. Kalenderwoche 178

Spargelkraut wird etwa zwei Zentimeter unter der Erdoberfläche abgeschnitten, sobald es gelb geworden ist. Kompostieren sollte man es nur in einem Thermokomposter, wo die Temperaturen so hoch werden, dass Pilzsporen und andere Krankheitserreger vernichtet werden.

Siehe auch: Spargel 3; 187 Thermokomposter 215

 



Kohlarten 43. Kalenderwoche 180

Während der Grün- und der Rosenkohl den ganzen Winter über geerntet werden kann, sollten China-, Rot-, und Weißkohl möglichst bald eingelagert werden. Zur Ernte dürfen die Köpfe weder gefroren noch nass sein, da sie sonst an den Druckstellen leicht zu faulen beginnen. Die Lagerfähigkeit ist auch insgesamt viel schlechter, als wenn bei gutem Wetter geerntet wird.

Siehe auch: Chinakohl 151 Grünkohl 129; 147; 185 Rosenkohl 185; 189

 

Meerrettich 44. Kalenderwoche 182


Obwohl der Meerrettich zwar vollkommen winterhart ist, sollte man ihn jedoch aus der Erde nehmen, bevor Dauerfrost ein Ernten unmöglich macht. Beim Ausgraben müssen sämtliche Wurzelausläufer entfernt werden, denn selbst kleinste Stücke treiben wieder aus und können so zu einem unerwünschten Unkraut werden. Schlägt man die Wurzeln in einem kühlen Keller ein, kann man während des Winters jederzeit darüber verfügen.

 Meerrettich im Jugendstadium

Meerrettich im Jugendstadium

Siehe auch: Meerrettich 190





Wintervorrat 44. Kalenderwoche 181

Winterkohl lässt sich am besten in einem kühlen Keller aufbewahren, da die Verluste in Freilandmieten beträchtlich sind. Er wird mit dem Strunk aus der Erde genommen und in feuchtem Sand eingeschlagen. Beschädigte Außenblätter werden entfernt. Zwischen den Köpfen muss soviel Raum bleiben, dass für eine ständige Luftzirkulation gesorgt ist. Ständige Kontrolle des Kohls ist nötig, damit sich keine Fäulnisherde entwickeln können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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