See other templatesSee other templates
 
Menü

Bienenwiese

 

Pflanzzeit 40. Kalenderwoche 317

Für Beerensträucher beginnt jetzt die Pflanzzeit. Stachel- und Johannisbeeren werden in Form von Büschen oder als Hochstämme angeboten. Hochstämme beanspruchen weniger Platz und lassen noch Raum für Unterkulturen, langlebiger, robuster und ertragreicher sind aber die Büsche. Der Boden sollte möglichst humus- und nährstoffreich sein, will man gute Ernten haben. Zwar gedeihen die Beerensträucher auch noch im Halbschatten, die Fruchtqualität steigt aber bei sonnigen Standorten an.

Siehe auch: Beerenobst-Pflanzung 51 Johannisbeere 68; 299; 630 Stachelbeere 67; 68; 630

 

Lagerhaltung 40. Kalenderwoche 322


Obst, das für die Lagerhaltung bestimmt ist, muss gut am Baum ausreifen können, was selten vor Mitte Oktober der Fall ist. Wird zu früh gepflückt, schrumpeln die Früchte auf dem Lager ein und sind auch geschmacklich nicht so gut entwickelt. Genußreif sind die Lagersorten ohnehin selten vor Ende November.

Siehe auch: Obst-Lagerhaltung 620

 

Spindelbüsche 41. Kalenderwoche 323

In kleineren Gärten wird man bei der Neupflanzung von Apfelbäumen meist die schwachwachsenden Spindelbüsche bevorzugen. Drei mal zwei Meter reichen ihnen als Standfläche in ausgewachsenem Zustand. Sie kommen mit einem jährlichen Erhaltungsschnitt aus und sind damit weniger pflegeaufwendig als ein Spalier. Will man hiervon Qualitätsobst ernten, erfordert es mindestens zwei Schnitte im Jahr und erhebliche Sachkenntnisse um diese korrekt auszuführen. Hat man dagegen genügend Platz zur Verfügung, sind Hochstämme, Halbstämme oder Buschbäume zu empfehlen. Sie sind wesentlich robuster und langlebiger, setzen allerdings auch mit dem Ertrag erst später ein.

Siehe auch: Halbstamm 313 Hochstamm 313 Spalier 296 Spindelbusch 282; 296

 



Brombeeren 41. Kalenderwoche 324

Abgetragene Brombeerruten werden sofort nach der Ernte dicht über dem Boden abgeschnitten. Bei den dornenlosen Brombeeren belässt man sie aber im Spalier, denn mit ihren eingetrockneten Blättern , schützen sie die neuen Ruten vor strengen Winterfrösten. Empfehlenswert ist es auch, um den Wurzelhals etwas Erde anzuhäufeln. Andere Sorten sind weniger empfindlich, sie müssen aber meist stärker ausgelichtet werden, weil man in einem zu dichten Gewirr der bedornten Ranken, nur mit großer Mühe die Früchte pflücken kann. Beeren, die sich nicht dunkel gefärbt haben, sondern rot bleiben, sind von der Brombeergallmilbe befallen und sollten unbedingt entfernt werden, um eine weitergehende Infektion auszuschließen.

Siehe auch: Brombeere 57; 61; 623


Lagerobst 41. Kalenderwoche 620


Da die ersten leichten Nachtfröste dem Obst, solange es am Baume hängt, nicht schaden, kann man sich mit dem Pflücken der lagerfähigen Sorten ruhig noch etwas Zeit lassen. Wird zu früh geerntet, haben die nicht voll ausgereiften Früchte die Tendenz auf dem Lager einzuschrumpfen und lassen auch geschmacklich zu wünschen übrig.

Siehe auch: Obst-Lagerhaltung 322

 


Pflanzzeit 42. Kalenderwoche 623


Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für die meisten Obstgehölze. Brombeeren, Walnüsse und vor allem die empfindlichen Steinobstarten wie Pfirsiche und Aprikosen pflanzt man aber besser erst im Frühjahr, da bei diesen in strengen Wintern mit erheblichen Schädigungen gerechnet werden muss. Containerware ist hierbei nicht so gefährdet, meist aber erheblich teurer als die Pflanzen ohne Ballen.

Siehe auch: Brombeere 57; 61; 324 Obstbäume-Neupflanzung 286; 315; 321 Pfirsiche 284; 307; 647 Walnuss 18; 200; 267; 292; 316

 

Umpflanzen 42. Kalenderwoche 319

Sollen Obstbäume innerhalb des Gartens umgepflanzt werden, lässt sich dies jetzt problemlos durchführen, sofern die Bäume nicht schon allzu groß sind. Ein sicheres Weiterwachsen ist nur dann gegeben, wenn man mit Wurzelballen pflanzen kann. Der Baum wird ringsum umstochen, der Ballen mit einem Ballentuch umwickelt, damit keine Erde abfallen kann und nach dem vorsichtigen Herausheben sofort in das vorbereitete Pflanzloch gesetzt. Er sollte genauso tief zu stehen kommen wie an dem alten Standort. Ein kräftiger Rückschnitt ist unbedingt vonnöten. Zum Schutz vor Sturmschäden befestigt man den Baum entweder mit einem starken Pfahl, oder sichert ihn mit einer Drahtabspannung.


Pflaumenbäume 42. Kalenderwoche 320


Kann man sich bei den Pflaumenbäumen mit dem Auslichten größerer Äste ruhig noch bis zum Wintereinbruch Zeit lassen, empfiehlt es sich aber vor dem Laubfall alle vertrockneten Zweige zu entfernen. In unbelaubtem Zustand ist es oft recht schwierig, abgestorbenes von lebendigem Holz zu unterscheiden. Auch die mit Monilia befallenen Fruchtmumien können gleichzeitig mit entfernt werden. Sie sitzen oft so fest am Baum, dass sie beim Schütteln während der Ernte nicht alle abfallen und diese Krankheit sich weiter ausbreiten kann.

Siehe auch: Pflaumenbaum 304

 



Pflanzung 44. Kalenderwoche 321

Bei der Neupflanzung von Obstbäumen muss die spätere Ausdehnung der Krone Berücksichtigung finden. Zu eng gepflanzt, beschatten sich die Nachbarn gegenseitig und man leistet damit dem Befall durch Schädlinge einen unnötigen Vorschub. Zwischen die anfangs noch kleinen Obstbäume kann man zur besseren Raumausnutzung Beerobststräucher pflanzen. Diese haben keine so lange Lebensdauer und sind abgewirtschaftet bis sich die Bäume voll entwickelt haben.

Siehe auch: Obstbäume-Neupflanzung 286; 315; 623

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Seitenanfang