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Bienenwiese

 

 

 

Düngung 21. Kalenderwoche 66


Beerenobstbüsche können jetzt mit Kompost gedüngt werden. Zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch wird der ganze Busch angehäufelt. So bilden sich neue Wurzeln dicht unter der Erdoberfläche, man unterdrückt den Wildwuchs und kann meist auch beträchtlich an Gießwasser einsparen. Abschließend wird eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Strauchhäcksel oder Stroh aufgebracht.

Siehe auch: Beerenobst-Düngung 65 Kompost-düngung 52; 59; 287; 583; 612


Fruchtausdünnung 23. Kalenderwoche 296


Bei allen Formobstbäumen, gleich ob Spalier oder Spindeln, muss ein zu überreicher Fruchtbehang zeitig ausgedünnt werden. Meist wird man pro Blütenbüschel nur eine Frucht belassen. Stockausschläge müssen bei diesen kleinen Baumformen unbedingt entfernt werden. Am besten legt man den Wurzelhals durch Wegkratzen der obersten Erdschicht frei und schneidet diese Wildtriebe direkt an der Stammbasis ab.

Siehe auch: Spalier 323 Spindelbusch 282; 323

 

 

Grauschimmel 24. Kalenderwoche 602

Erdbeeren mit Grauschimmelbefall oder angefaulte Früchte sind sorgsam wegzunehmen, da sie sonst eine ständige Infektionsquelle abgeben. Pflückt man Erdbeeren in den Morgenstunden, oder- am späten Abend und stellt sie sofort danach kühl (zwei bis drei Grad Celsius), lässt sich der Verwertungszeitraum bedeutend verlängern.


Vogelnetze 24. Kalenderwoche 604


Will man die Süßkirschen vor Vogelfraß durch Netze schützen, so ist darauf zu achten, auch die Enden unten gut zusammenzubinden, damit ein Anflug ins Kroneninnere von dort unmöglich wird. Kurz vor der Kirschenreife angebrachte Stanniolstreifen haben eine befriedigende Abwehrwirkung und sind vor allem für Bäume mit mehr als drei Metern Höhe geeignet, die sich mit Netzen schlecht überziehen lassen. Da es manchmal auch einfach Wassermangel ist, der die Vögel veranlasst, die Kirschen anzupicken, sollte eine Vogeltränke aufgestellt werden.

Siehe auch: Süßkirsche 47; 292; 299; 649

 


Baumscheibe 24. Kalenderwoche 293


Die Baumscheiben unter den Obstgehölzen werden niemals gehackt, da sonst allzuleicht die feinen Faserwurzeln des Baumes in Mitleidenschaft geraten. Wildkräuter muss man daher auszupfen oder abmähen und als Bodenbedeckung liegenlassen.

Siehe auch: Baumscheibe 276; 28



Monilia 24. Kalenderwoche 298

Ein kalter Winter und ein zu trockenes Frühjahr begünstigt besonders bei älteren Sauerkirschbäumen eine Pilzkrankheit, die sogenannte "Monilia" oder "Fruchtfäule". Nach der Blüte beginnen die Zweigspitzen und auch ganze Astpartien abzusterben. Es empfiehlt sich ein Rückschnitt bis auf die nicht sichtbar infizierten Blätter. Bei stark befallenen Bäumen kann das den Verlust der ganzen Ernte bedeuten, wie der deutsche Name Fruchtfäule aber schon ausdrückt, ist das befallene Obst ohnehin nicht zu gebrauchen. Nach dem Rückschnitt erholen sich die Bäume im allgemeinen wieder recht gut und sind bei günstigeren Witterungsverhältnissen im nächsten Jahr wieder in der Lage gut zu tragen.

Siehe auch: Monilia 302; 327; 668 Sauerkirsche 47; 299; 668

 

 

Sommerschnitt 25. Kalenderwoche 294

An Apfel- und Birnbäumen kann mit dem Sommerschnitt begonnen werden. Gerade bei wuchsstarken Sorten ist es empfehlenswert, die sogenannten Wassertriebe zu entfernen. An diesen steil aufragenden Zweigen findet eine Fruchtbildung ohnehin kaum statt. Das junge, noch nicht ausgereifte Holz wird nicht mit der Schere geschnitten, sondern von Hand abgerissen. Bei diesem Verfahren werden zusammen mit dem Zweig auch die schlafenden Augen an der Triebbasis mit weggenommen, und ein neuerliches Austreiben wird somit erheblich erschwert.

Siehe auch: Apfelbaum 47; 305 , Birnbaum 305; 309 Sommerschnitt 47 Wassertriebe 332

 


Himbeeren 26. Kalenderwoche 56


Bei den Himbeeren sollten nur acht bis zehn der Neuaustriebe pro laufendem Meter belassen werden. Da diese die Fruchtruten des nächsten Jahres bilden, sollten sie genügend Platz zu ihrer Entwicklung haben und sich nicht gegenseitig beschatten. Wildkräuter werden allenfalls gezupft, jedoch niemals gehackt, um die oberflächennahen Wurzeln nicht zu beschädigen. Noch besser ist es, eine dicke Mulchschicht aufzutragen, die sowohl das Unkraut unterdrückt, als auch den Wasserhaushalt reguliert.

Der Blütenstand der Himbeere

Siehe auch: Himbeere 59; 68 Mulch 15; 87; 430


Brombeeren 27. Kalenderwoche 57


An Brombeerpflanzen kann man die Geiztriebe, die sich in den Blattachseln entwickeln, auf vier bis sechs Blätter einkürzen, um sich das Pflücken zu erleichtern. Ein vollständiges Entfernen regt meist nur eine umso schnellere Neubildung dieser Triebe an. Alle diesjährigen Langtriebe sollte man regelmäßig hochbinden.

Siehe auch: Brombeere 61; 324; 623


Sommerschnitt 28. Kalenderwoche 292


Im Gegensatz zu den anderen Obstgehölzen, können bei Walnüssen und Süßkirschen jetzt auch größere Äste abgesägt werden. Die Wundverheilung ist bei beiden Baumarten im Sommer viel besser als bei einem Schnitt im Laufe des Winters. Sie bluten weniger stark und bei den Kirschen unterbleibt der sogenannte Gummifluss, das Austreten von Harz aus den Wunden.

Siehe auch: Gummifluss 217 Süßkirsche 47; 299; 604; 649 Walnuss 18; 200; 267; 316; 623

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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