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Bienenwiese

 

 

Kälteschäden 5. Kalenderwoche 4

Bei lang anhaltenden extremen Minustemperaturen sind alle immergrünen Gehölze und Stauden besonders gefährdet. Selbst im Winter verdunsten sie über Blätter oder Nadeln ständig Feuchtigkeit. Da bei dem gefrorenem Boden keine Wasseraufnahme möglich ist, besteht jetzt die Gefahr, dass sie vertrocknen. Bei stärkerem Wind oder intensiver Sonneneinstrahlung während des Tages, erhöht sich die Verdunstungsmenge beträchtlich. Bambusstauden und Rhododendren rollen zwar ihre Blätter ein um die Verdunstungsfläche zu verkleinern, hält die extreme Witterung aber noch weiter an, sollte man sie zusätzlich schützen. Für kleine Pflanzen reicht eine Abdeckung aus Fichtenzweigen, größere Exemplare kann man mit Folie umwickeln. Das unschöne Aussehen dieser "Plastikhauben" lässt sich durch eine zusätzliche Ummantelung aus Ballentuch verbessern. Diesen grobmaschigen, hellbraunen Jutestoff bekommt man als Meterware von der Rolle in guten Gartenfachgeschäften. Wässern ist bei gefrorenem Boden sinnlos. Hat man gemulcht, ist der Frost nicht ganz so tief eingedrungen. Bei Tauwetter sollte man aber die Mulchschicht um besonders gefährdete Pflanzen zwischenzeitlich entfernen, damit das Auftauen schneller vorangehen kann.

Der Bambus übersteht Kälte bis -25°C

Siehe auch: Rhododendron 596; 648

Bodenverbesserung 7. Kalenderwoche 3

Dauerkulturen wie Rhabarber, Spargel oder Erdbeeren, die über mehrere Jahre ihren Standort im Nutzgarten nicht verändern, brauchen eine besonders sorgfältige Bodenvorbereitung. Sie danken es mit deutlich besseren Erträgen, wenn sie vor dem Pflanzen eine reichliche Stallmistdüngung erhalten. Gut verrotteter Pferdemist, den man selbst in der Stadt leicht beschaffen kann, lässt sich mit einem organischem Handelsdünger aufwerten. Ausdauernde Gewürzkräuter, wie Staudenmajoran, Bergbohnenkraut, Estragon und Liebstöckel, sollten dagegen nicht in frisch gedüngten Boden kommen. Ihre Würzkraft ist auf einem magereren Standort wesentlich höher.

Siehe auch: Bergbohnenkraut 237 Erdbeeren 58; 60; 62; 99; 100; 101; 300; 656 Estragon 234; 237; 252; 653; Liebstöckel 222; 234; 248; 254 Rhabarber 184; 356 Spargel 178; 187 Staudenmajoran 653

 

Aussaaterde 7. Kalenderwoche 27

Wenn man Ende Februar mit den ersten Aussaaten von Sommerblumen und Gemüsesetzlingen beginnen möchte, bereitet man jetzt die Anzuchterde vor. Humusreicher und gleichzeitig nährstoffarmer Laubkompost ist dafür ideal, die jungen Keimlinge zehren in der ersten Zeit ganz von den im Samenkorn eingelagerten Nährstoffen und sollen erst einmal nur zur Wurzelbildung angeregt werden. Um typische Sämlingskrankheiten zu vermeiden, empfiehlt es sich die Aussaaterde keimfrei zu machen. Da die benötigten Mengen nur sehr gering sind, kann man die Sterilisation problemlos in einem alten Topf im Backofen durchführen, indem man die Erde für etwa zwei Stunden lang auf Temperaturen von 100° erhitzt.

Siehe auch: Aussaaterde 23

Verbrennen 8. Kalenderwoche 436



Mit Rücksicht auf die Nachbarn sollten Gartenabfälle nicht verbrannt werden, auch wenn der Gesetzgeber Feuer mit trockenem Schnittgut von Bäumen und Sträuchern immer noch toleriert. Kleingeschnitten oder gehäckselt ergeben diese Holzabfälle ein wertvolles Mulchmaterial, mit dem Staudenbeete oder Gehölzpflanzungen abgedeckt werden können.

Siehe auch: Mulchmaterial 59; 60; 88; 100

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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