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Bienenwiese

 

 

Reisighaufen 49. Kalenderwoche 24

Da Gartenabfälle nicht mehr verbrannt werden dürfen, besteht die umweltfreundlichste Art der Entsorgung von Zweigen und Ästen, die bei winterlichen Schnittarbeiten anfallen, in der Anlage eines sogenannten Totholzbiotops. Unter Sträuchern oder in einer "Wildecke" die möglichst wenig Störung erfährt, schichtet man einen Reisighaufen auf. Hier findet nicht nur der Igel ein geeignetes Winterquartier, auch für eine Vielzahl von Kleintieren, Käfern und Insekten bietet solch ein Haufen Nahrung und Unterschlupf. Nach zirka zwei Jahren ist das Gestrüpp soweit angerottet, dass man es mühelos mit einem Spaten zerkleinern und mit anderen Gartenabfällen zusammen kompostieren kann.


Fruchtbarkeit 49. Kalenderwoche 87


Um die Fruchtbarkeit im Garten zu erhalten sollte man den meist unsichtbaren Helfern, den Bodenlebewesen, besondere Aufmerksamkeit widmen. Sicherste Gewähr für eine gute biologische Aktivität ist ein hoher Regenwurmbesatz in den Gartenbeeten. Damit diese Tiere auch im Winter möglichst lange aktiv bleiben können, sollten sämtliche Kulturflächen mit einer schützenden Decke aus abgestorbenen Pflanzenteilen gemulcht werden.

Siehe auch: Mulch 15; 56; 430



Werkzeuge 50. Kalenderwoche 107


Hacken, Spaten, Rechen und andere Werkzeuge sollten jetzt sorgfältig gesäubert und eingewintert werden. Schmutz wird nicht mit Wasser abgewaschen, sondern mit einer Drahtbürste entfernt, die auch gleichzeitig den Rost mit wegnimmt. Die Metallteile werden dann mit einem ölgetränkten Lappen abgerieben und die Holzstiele mit Firnis behandelt. Gegebenenfalls wird der Rasenmäher jetzt zur Inspektion in die Werkstatt gegeben, damit er in der neuen Saison sofort einsatzbereit ist.


Vogelfütterung 50. Kalenderwoche 448


Erst bei gefrorenem oder zugeschneiten Boden ist eine Vogelfütterung wirklich sinnvoll. Bei milden Temperaturen ist die Gefahr sehr groß, dass sich durch den Vogelkot Infektionsherde in den Futterhäuschen bilden. Noch gibt es genügend Futter an den Blütenstängeln der Stauden und den Fruchtständen verschiedener Sträucher. Weichfutterfresser finden ihre Nahrung unter Laubstreu und in den Rindenborken.

Siehe auch: Vogel-Fütterung 444; 445

 


Wühlmäuse 51. Kalenderwoche 381


Unter den Laub- oder Reisigpackungen des Winterschutzes auf Staudenbeeten, im Gemüsegarten oder in den Strauchpflanzungen können Wühlmäuse oft unbemerkt großen Schaden anrichten. Im Gegensatz zum Maulwurf, dessen Erdhaufen im Rasen zwar meist nicht sehr willkommen sind, der aber keinen Schaden an den Pflanzen verursacht und selbst manchen Schädling vertilgt, können Wühlmäuse ganze Bäume zum Absterben bringen. Wühlmäuse werfen keine Haufen auf, sie sind an oberflächennahen Gängen zu erkennen. Am wirksamsten lassen sie sich mit speziellen Röhrenfallen bekämpfen, nur wem dazu das nötige Geschick fehlt, sollte zu dem Wühlmausmittel "Quiritox" greifen. Dieses Gift wird auf pflanzlicher Basis hergestellt und wirkt nur auf die Nager, während es für andere Tiere ungefährlich sein soll.

Siehe auch: Wühlmäuse 469

 


Winterlager 51. Kalenderwoche 456


Obst- und Gemüsevorräte müssen laufend überprüft werden. Sobald sich Fäulnisherde zeigen, sollte man die betreffenden Früchte aussortieren, damit keine gesunden angesteckt werden. Bei frostfreiem Wetter ist zu lüften, dumpfer Kellergeruch wird besonders von Blattgemüse leicht angenommen und beeinträchtigt den Geschmack.

Siehe auch: Winterlager 403; 449; 452

 



Fichtenzweige 52. Kalenderwoche 459

Haben sich die Nadeln des Weihnachtsbaumes im Zimmer noch grün und frisch gehalten, lassen sich seine Zweige als Abdeckung und Winterschutz im Garten verwenden. Weihnachtsbäume mit Ballen sollte man nicht zu lange im warmen Zimmer lassen und vor allem regelmäßig gießen. Sobald der Boden wieder aufgetaut ist, werden sie dann im Freien ausgepflanzt.

Siehe auch: Weihnachtsbaum 460



Kleinklima 52. Kalenderwoche 461

Ein Regenmesser und ein gutes Thermometer sind wichtige Hilfsmittel für den Kleingärtner. Die kleinklimatischen Verhältnisse eines Gartens genau zu kennen, kann viel Gießwasser sparen helfen und manchen Frostschaden verhindern. Ein Thermometer sollte 1,20 m über dem Erdboden angebracht sein und darf nicht zu dicht am Haus hängen. Auf sogenannten Minimum- Maximum-Thermometern kann man die tiefsten Temperaturwerte der Nacht und die höchsten Wärmegrade des Tages exakt ablesen. Der Regenmesser, ein genormtes Gefäß, das man im Gartenfachhandel erhält, sollte zwar möglichst frei, aber windgeschützt stehen, damit Regen oder Schnee nicht abgetrieben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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